Im November 2024 brachen in Serbien massive und andauernde Studierenden-Proteste aus. Auslöser war der Einsturz eines Bahnhofsdachs in der serbischen Stadt Novi Sad, bei dem 16 Menschen getötet wurden. Die Protestierenden prangerten seitdem Korruption, Machtmissbrauch und politische Gewalt in ihrem Land an.

Im Sommer 2025 reiste eine Gruppe von UnAuf-Redakteuren nach Serbien, um die Demonstrierenden zu treffen und ein Land im Kampf um Demokratie besser zu verstehen. „Aus der Reise nehmen wir unglaublich viel mit – wie viel Mut junge Menschen in Serbien brauchen, um für ihre Rechte einzustehen, und was es bedeutet, unter realer Gefahr politische Verantwortung einzufordern“, schrieb die Redaktion nach ihrer Rückkehr.

Die Ergebnisse der Reise sind in Heft #272 „Serbien: Ein Land protestiert“ nachzulesen. Weitere Texte sind nachzulesen auf unauf.de.

Der UnAuf-Freundeskreis unterstützt jährliche Recherche-Reisen ins Ausland: Weil der persönliche Austausch der Menschen in Europa über die Grenzen hinweg ein wertvoller unersetzlicher Beitrag zur universitären Bildung ist.

Der Freundeskreis der UnAufgefordert e.V. dankt der Rosa-Luxemburg-Stiftung herzlich für die Unterstützung der UnAufgefordert, in deren Zusammenhang auch diese Reise stattfinden konnte.

Das Titelbild der #272

Die UnAufgefordert ist die Studierendenzeitung an der Humboldt-Universität. Erstmals erschienen am 17. November 1989 – wenige Tage nach dem Fall der Berliner Mauer. Seitdem arbeiten Studierende hier ehrenamtlich und sorgen für bis zu 8 Ausgaben im Jahr. Die UnAufgefordert bietet eine erste journalistische Station für viele junge Kollegen, die danach in allen großen Verlagshäusern und Rundfunkanstalten Deutschlands ihren Weg finden.

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